Tag drei startete gediegen. Nach einem
ausgiebigen Spaghettifrühstück führte uns unsere Reise zunächst durch die
Stätten meiner frühen Jugend, wo wir u.a. in Dunaföldvar einen kurzen Stopp auf
der Burg einlegten, um den Blick auf die Donau zu genießen.
Pécs erreichten wir gegen Mittag. Wie die
Buchung (18 € für das DZ in einem Hotel direkt am Szechenyi-Platz inkl.
Frühstück für zwei Nächte) bereits erahnen ließ, war von Seiten des
Hotelbetreibers nun Gesprächsbedarf vorhanden. Nach einigem Hin und Her hatte
er aber verstanden, dass mit uns keine Nachverhandlung möglich ist und er uns
wohl oder übel für den Preis einquartieren muss. Wie er später zugab lag der
Fehler bei ihm. Er wollte den Preis pro Nacht um 9 € senken, aber nicht auf 9
€. Whatever...
Nach einem Spaziergang ging es noch am selben
Abend zum Stadion. Passend zu unserem Glück boykottierte der einheimische
Anhang das heutige Spiel und zog es vor, vor dem Heimblock mit der Polizei
abzuhängen. Gäste waren einige vor Ort, doch auch hier die immer gleichen zwei
Gesänge in homöopathischer Dosis. Nach dem Spiel wollten wir dann noch etwas
die Kneipenszene austesten, für eine Studentenstadt (ok, sind überwiegend
Mediziner) war dort allerdings nicht so viel los.
Die nächsten 4 Tage stand Urlaub auf dem
Programm. Kurzprotokoll: Pécs Zoo- und Fernsehturm, ausgiebiger Spaziergang in
der hübschen Pécser Innenstadt; Mi. Fahrt nach Siófok, Bungalow Carmen 41 in
Szabadifürdo direkt am See, geil!, Sonnenschein pur, kurzer Ausflug ins
Zentrum, noch nix los dort; Do. Weiterfahrt zum Budapester Flughafen,
Autorückgabe, auf dem Weg ins Zentrum in einer Kneipe der B-Ebene Népliget
versackt, Budapest Budget Hostel sehr empfehlenswert, Kneipentour im jüdischen
Viertel, das Punkkonzert im Szabad Az A war nicht zu finden; Freitag getrennte
Tour tagsüber, um später gemeinsam festzustellen, dass das abendliche Spiel von
Ferencvaros in Györ statt im Nationalstadion stattfindet, Kneipentour auf der Mester
Utca.
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