Erster Tag unserer kleinen Rundreise durch Ungarn. Nach
der Ankunft am Budapester Flughafen waren Tim und ich noch voller Begeisterung,
wie reibungslos die Anreise vonstatten ging. Pünktlich um 5 aus dem Bettchen
gekrabbelt (O-Ton „Kein Bock mehr zu pennen“), kurzes Pils zum Abschied Germaniens und
direkt in den Flieger. Am Schalter der Autovermietung wurde unser Optimismus
kurz getrübt, hatte ich doch vergessen mir entsprechend Kohle für die Kaution
auf die Kreditkarte zu überweisen. Nach einem Telefonat mit meiner Bank, die
mir leider auch nicht helfen konnte, haben wir es dann aber letztlich doch noch
hinbekommen und konnten unsere erste Strecke in den Westteil antreten. In Győr
angekommen, ging es nach einem kurzen Verpflegungsstopp in der stadioneigenen
Mall direkt zum gebuchten Hotel Szieszta. Der Name war Programm, doch schon
nach einem kurzen Nickerchen ging es zur Stadtbesichtigung. Dort war wider
erwarten nichts los (wahrscheinlich irgendein Feiertag), sehenswert ist die
Altstadt aber allemal. Weitherhin wurde uns der Aufenthalt durch einen Penner versüßt, der textsicher und gewand Dr. Albans It´s my life in der Fußgängerzone zum Besten gab. Amüsant!
Das Stadion ist (man meide den Weg vorbei an der Ethanolfabrik; stinkt zum kotzen) vom Zentrum fußläufig zu erreichen und auf dem Weg wartet die ein oder andere Lokalität auf Besuch. Das Gól Büfe und der Korong Pub waren unsere Anlaufpunkte, die bedenkenlos jedem Reisewilligen ans Herz gelegt werden können. Im Korong Pub lief standesgemäß 90er Dancefloor und just bei unserem Einlauf erneut It´s my life. Assifaktor ganz weit oben, aber für ein oder zwei Getränke durchaus unterhaltsam. Die Lokalität weiß durch ein illustres Publikum zu unterhalten, dagegen stinken Moseleck und Konsorten nur noch ab. Weißwein aus versifften 20 Liter-Kanistern war hier der absolute Verkaufsschlager, wir hielten uns nicht zuletzt aus hygienischen Gründen konservativ am Bierflaschenhals fest.
Das Stadion ist (man meide den Weg vorbei an der Ethanolfabrik; stinkt zum kotzen) vom Zentrum fußläufig zu erreichen und auf dem Weg wartet die ein oder andere Lokalität auf Besuch. Das Gól Büfe und der Korong Pub waren unsere Anlaufpunkte, die bedenkenlos jedem Reisewilligen ans Herz gelegt werden können. Im Korong Pub lief standesgemäß 90er Dancefloor und just bei unserem Einlauf erneut It´s my life. Assifaktor ganz weit oben, aber für ein oder zwei Getränke durchaus unterhaltsam. Die Lokalität weiß durch ein illustres Publikum zu unterhalten, dagegen stinken Moseleck und Konsorten nur noch ab. Weißwein aus versifften 20 Liter-Kanistern war hier der absolute Verkaufsschlager, wir hielten uns nicht zuletzt aus hygienischen Gründen konservativ am Bierflaschenhals fest.
| Ostblock-Style is his life |
Das abendliche CL-Finale schauten wir im Mandula
Presszó, einer netten Kellerkneipe um die Ecke mit angenehmem Publikum. Interessant dass keiner der Anwesenden zum FCB hielt. Hätte ich irgendwie anders erwartet.
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