Freitag, 8. November 2013

Angelic Upstarts, Crashed Out, Das Bett, Frankfurt, 28.11.2013

Tim war nicht zuhause, dank seiner Großzügigkeit konnte ich die Zeit zwischen Feierabend und Konzertbeginn jedoch bei ihm vertrödeln, und ich nutzte dies für ein ausgiebiges Mittagsschläfchen. Am Veranstaltungsort angekommen, warf ich zunächst einen kurzen Blick in die Halle. Dort stand Olaf gerade mitsamt seines Saxophons auf der Bühne und spielt sich warm. Ansonsten war herzlich wenig los.

Vor der Tür traf ich dann auch gleich Marius und einen Freund von ihm, mit denen ich mir erstmal beim Postillon ein Getränk besorgte. So wurde die Zeit bis zum Beginn gekonnt überbrückt. Kurz vorm Start trafen dann auch Sabine und Axl ein.

Als Vorband spielten heute Crashed Out. Mich hat die Band absolut positiv überrascht. Die Studioaufnahmen fand ich bisher immer etwas uninspiriert, live klingt das Ganze schon eher nach gutem Streetpunk und weit weniger Oi-lastig. Lediglich Textzeilen á la "working men ready for war" muss man ausblenden, um das Set vollends zu genießen.



Nun war es aber Zeit für die engelsgleichem Emporkömmlinge, die in den späten Siebzigern ja eine Entdeckung von Sham 69s Jimmy Pursey waren, wie ich gelernt habe.

Angeführt von Mensi als einzig verbleibendem Gründungsmitglied betraten die Mannen die Bühne, und rockten die Hütte ordentlich. Schon kurz nach Beginn enterte auch Olaf die Bretter, die für manchen angeblich ja die Welt bedeuten, und stieg zu Solidarity in den musikalischen  Reigen ein. Doch das sollte nicht alles sein, und so sang und bließ er sich gekonnt durch einen Großteil des Sets.
Selbstverständlich, dass alle Klassiker vom Teenage Warning-Album bis in die heutigen Tage dargeboten wurden. Das sehr überschaubare Publikum fand den routinierten Auftritt ebenfalls gut und zu einigen Lieder wurde das Tanzbein geschwungen. Ein super Montagabend und eine weitere Empfehlung für einen Veranstaltungsort, der durch eine super Akustik glänzt und hoffentlich dauerhaft erhalten werden kann.

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